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18.11.2010

PRO BAHN zum Fahrplanwechsel am 12.12.2010

Mehr Direktzüge – weniger Komfort

Stuttgart (pb) - Am 12. Dezember 2010 tritt der neue Jahresfahrplan 2011 in Kraft. In Baden-Württemberg gibt es einige Änderungen. Nach Bewertung des unabhängigen Fahrgastverbandes PRO BAHN halten sich dabei Licht und Schatten die Waage.

„Wir begrüßen, dass es leichte Verbesserungen bei den Direktverbindungen gibt“, sagte der Landesvorsitzende von PRO BAHN Baden-Württemberg, Stefan Buhl. Umsteigefreie Züge sind entscheidend, um mehr Menschen für das Bahnfahren begeistern zu können. Deshalb fordert PRO BAHN seit Jahren auf allen Ebenen und mit wiederholten Fahrplananträgen entsprechende Verbesserungen. Gerade in dem für Reisende mit viel Gepäck so sensiblen touristischen Verkehr zeichnen sich Verbesserungen ab. Die nun anstehenden Änderungen waren allesamt Gegenstand von PRO BAHN-Anregungen bei Fahrplankonferenzen.

Auf der Schattenseite finden sich Einschränkungen beim Komfort. So bleibt es auf der ICE-Linie Stuttgart–Zürich auf absehbare Zeit bei den Ersatzzügen ohne Speisewagen. Überraschenderweise werden auch auf der IC-Linie Karlsruhe–Stuttgart–Nürnberg die Bordbistros gestrichen. „Dieses Vorgehen ist einer IC-Linie nicht würdig“, kritisierte Stefan Buhl. Nur ein kleines Trostpflaster ist es da, dass im Nordosten des Landes endlich mehr moderne Wagen (Doppelstockwagen) eingesetzt werden – auch dies eine langjährige Forderung von PRO BAHN.

Kontakt:

Stefan Buhl, Vorsitzender PRO BAHN Baden-Württemberg, Tel. 0170/3077110
Ulrich Arndt, Pressesprecher PRO BAHN Baden-Württemberg, Tel. 0177/2869260

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letzte Aktualisierung: 05.08.2017