Stuttgart (pb) - Im Zuge der Diskussion um den Nationalpark Nordschwarzwald erwartet der Fahrgastverband PRO BAHN, dass das öffentliche Verkehrsangebot im genannten Gebiet eine deutliche Aufwertung erhält.
Stuttgart (pb) - Überwiegend erfreut zeigt sich der Fahrgastverband PRO BAHN Baden-Württemberg über das heute vorgestellte neue Konzept auf der Gäubahn, dessen Vorteile in der Summe die unvermeidlichen Nachteile überwiegen. Im Kern ist vorgesehen, dass RE- und IC-Züge nicht mehr jeweils zweistündlich mit deutlich unterschiedlichen Fahrzeiten verkehren, sondern dass ein nahezu einheitlicher Stundentakt mit IC-Zügen angeboten wird. Dabei werden zwischen Stuttgart und Singen die Nahverkehrstarife zur Anwendung kommen. Die Züge werden mehr Halte als die bisherigen ICs aufweisen, aber nicht alle RE-Halte bedienen. Der Fahrplan wird auf die Fernverkehrsanschlüsse in Stuttgart ausgerichtet und in etwa eine halbe Stunde verschoben zum bisherigen IC-Takt liegen.
Stuttgart (pb) - Der unabhängige Fahrgastverband PRO BAHN Baden-Württemberg fordert die Einrichtung eines grenzüberschreitenden öffentlichen Personenverkehrs zwischen Nordbaden/Mittelbaden und dem nördlichen Elsass. Lange, zu lange wurde der grenzüberschreitende öffentliche Verkehr zwischen diesen beiden Räumen vernachlässigt.
ws/sl/ak - Nachdem die DB AG einräumen muss, dass die voraussichtlichen Baukosten für das Projekt „Stuttgart 21“ um mindestens 1,5 Mrd. € über dem gemeinsamen Finanzierungsrahmen der Projektpartner von 4,526 Mrd. € liegen, sieht der Fahrgastverband PRO BAHN das Projekt vor dem Scheitern. Da die DB AG diese Mehrkosten alleine aufbringen müsste, wird laut Presseberichten bei der bevorstehenden Sitzung des DB-Aufsichtsrats am 12.12. bereits über einen Ausstieg aus dem Projekt diskutiert.
Stuttgart (pb) - Dem Jubel von Verkehrsminister Ramsauer und Bahnchef Grube bei der Einweihung des Katzenbergtunnels kann sich PRO BAHN, der unabhängige Fahrgastverband, nur bedingt anschließen. Zwar wird die Oberrheinstrecke in diesem Abschnitt wesentlich geradliniger und dadurch die Fahrzeiten zwischen Freiburg und Basel verkürzt, trotzdem fehlen noch ganz wichtige Neubaumaßnahmen auf der gesamten Rheintallinie, um die steigenden Verkehrsmengen reibungslos abzuwickeln und auch an die Fahrgäste die Fahrzeitverkürzungen in kürzeren Reisezeiten Richtung Süden weiterzugeben.