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17.05.2010

Ausschreibungen verschoben

PRO BAHN fordert Gegenleistungen bei freihändiger Vergabe

Stuttgart (pb) - Das Land verschiebt die Ausschreibung von zahlreichen Bahnlinien. Mit der geplanten freihändigen Vergabe wird der Wettbewerb eingeschränkt. PRO BAHN, der unabhängige Fahrgastverband, fordert Gegenleistungen der DB AG für diese freihändige Vergabe.

Das Land möchte die Ausschreibungen für zahlreiche Bahnstrecken im Land "entzerren" (Näheres: http://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:120658-2010:TEXT:DE:HTML). Dies kann aus Sicht von PRO BAHN durchaus sinnvoll sein, um in einer später um so größeren Ausschreibung dann die Position des Landes zu stärken.

"Wir haben aber die Sorge, dass dieses Verfahren die vorhandenen Zustände nur zementiert", sagte Stefan Buhl, der Landesvorsitzende von PRO BAHN. So könnte der paradoxe Umstand eintreten, dass die Verzögerungen beim Ausbau der Schienenstrecken letztlich der DB AG zu Gute kommen. Schließlich lohnt sich eine umfassende Ausschreibung erst, wenn der Zeitpunkt des Ausbaus feststeht.

PRO BAHN fordert daher, dass die DB AG erhebliche Zugeständnisse für die freihändige Vergabe machen muss. Dazu gehört vor allem der Einsatz modernisierter Züge. So fahren im Nordosten des Landes noch immer die alten "Silberlinge".

Kontakt:

Stefan Buhl, Vorsitzender PRO BAHN Baden-Württemberg, Tel. 0170/3077110
Ulrich Arndt, Pressesprecher PRO BAHN Baden-Württemberg, Tel. 0177/2869260

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letzte Aktualisierung: 05.08.2017