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27.02.2005

Fahrgastverband PRO BAHN zu anstehenden Fahrplanänderungen

Stundentakt muss das landesweite Grundangebot darstellen

Kirchheim, 27.02.05, JS - Derzeit wird in den Regionen Baden-Württembergs das künftige Fahrplanangebot beraten. Dabei spielen die zum letzten Fahrplanwechsel Mitte Dezember 2004 umgesetzten Angebotskürzungen eine wichtige Rolle.

"Ein Zug je Stunde und Richtung beschreibt das Land in vielen Hochglanzprospekten als das gewünschte Grundangebot", erinnert der PRO BAHN Landesvorsitzende Josef Schneider und fordert dies auch konsequent so umzusetzen. Ein Zweistundentakt, wie auf der Linie von Aulendorf nach Kisslegg/Hergatz eingeführt, kann die Mobilitätsbedürfnisse der Bürger nicht befriedigen.

Positiv bewertet der Fahrgastverband, dass der angekündigte Ferienfahrplan während der Sommerferien teilweise nun doch nicht ungesetzt wird. "Es schmerzt zwar auch um die Züge, die zum Ausgleich dann ganzjährig entfallen", so Schneider. "Züge, die zu manchen Zeiten entfallen, führen bei den Fahrgästen nur zu Verunsicherung. Ein verlässlicher Fahrplan ist eines der wichtigsten Kriterien, auf die Schiene umzusteigen".

Kritisch sieht PRO BAHN die Pünktlichkeit der Bahn. "Immer öfter wird uns berichtet, dass Fahrgäste ihren Anschlusszug verpassen, weil besonders die DB ohne Beachtung der Umsteiger den Anschlusszug einfach abfahren lässt. Wir sind auch für pünktliche Züge, dies darf aber nicht durch rücksichtsloses Abfahren der Züge erkauft werden". PRO BAHN fordert die Verantwortlichen auf, hier an den Ursachen, wie Langsamfahrstellen, defekten Fahrzeugen oder auch zu knappen Fahrplänen zu arbeiten und diese konsequent abzustellen. Zunehmend von Bedeutung ist der Samstag als regulärer Arbeitstag. Hier muss das Fahrplanangebot teilweise angepasst werden. Bei den meisten S-Bahn-Verkehren sei dies schon umgesetzt, erläutert der PRO BAHN-Vorsitzende, auf den Regionalstrecken müsse hier künftig nachgebessert werden.

Verantwortlich für den Inhalt:

Josef Schneider, Vorsitzender Pro Bahn-Landesverband Baden-Württemberg

Kontakt: Wolfgang Staiger 0711 / 260138

Josef Schneider 0160 / 7025154

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letzte Aktualisierung: 05.08.2017