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RV Bodensee-Oberschwaben

02.01.2017

Bahn lässt Fahrgäste in der Kälte stehen

Südbahn nach Fahrplanumstellung während der Rush Hour dauerverspätet

Stuttgart (pb) - Eine Neuordnung des Verkehrs auf der Südbahn führt zu Verdruss bei den Fahrgästen: Der bisherige RE, der von Aalen ab 05.54 über Ulm nach Friedrichshafen fuhr, kommt nunmehr aus Stuttgart. Schon die Fahrt aus der Landeshauptstadt nach Ulm gelingt regelmäßig nicht pünktlich, das Umspannen der Lok (von elektrisch auf Diesel) kostet in Ulm weitere Zeit.

Über eine halbe Stunde hatte sich der Zug aus Stuttgart im Bahnhof Ulm in der Vorweihnachtszeit verspätet und fuhr erst gegen 8:00 Uhr in Richtung Lindau ab.

Alle Pendler auf der Strecke nach Ravensburg und Friedrichshafen warteten frierend auf den winterlich kalten Unterwegsbahnhöfen und beschwerten sich reihenweise. Die Bahn teilte lediglich schriftlich mit, sie würde die Gründe noch prüfen.

Auch in den Tagen darauf waren die Züge stets 10 bis 20 Minuten verspätet. Eine pünktliche Abfahrt ist überhaupt nicht möglich, da der Zug aus Stuttgart mit einer elektrischen Lok in Ulm ankommt und dort erst umständlich eine Diesellok angekoppelt werden muss.

"Bisher waren die Züge um diese Tageszeit zu 95% pünktlich", sagt Stefan Buhl vom Fahrgastverband PRO BAHN. Die Ankunft des RE aus Aalen war problemlos, Umspannen nicht notwendig. Die Durchbindung aus Stuttgart als solche ist zwar sicherlich im Interesse der Filstalgemeinden, aber so wie in den ersten Tagen und Wochen geht es natürlich nicht, so die Fahrgastvertreter. „Hier muss im Interesse nicht nur der Aalener Fahrgäste dringend nachgesteuert werden“, so Buhl abschließend.

Kontakt:

Stefan Buhl, Vorsitzender PRO BAHN Baden-Württemberg, Tel. 0170/3077110, buhl@pro-bahn-bw.de

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letzte Aktualisierung: 05.08.2017