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02.10.2013

PRO BAHN zu den Bahnsteigsanierungen

Keine weiteren Verzögerungen - Seehas-Haltepunkte müssen saniert werden

Radolfzell (bu) - Mit Entsetzen und Unverständnis reagiert der Fahrgastverband PRO BAHN auf die jüngst bekannt gewordenden Verzögerungen und Verteuerungen bei der schon lange versprochenen Modernisierung der Seehashaltepunkte im Landkreis Konstanz.

"Auf das ewige Schwarze-Peter-Spiel können wir gut verzichten", so Stefan Buhl, Vorsitzender der Regionalverbands Bodensee-Oberschwaben vom Fahrgastverband PRO BAHN. Die Bahn mag ein schwieriger Verhandlungspartner sein, der eine oder andere Bürgermeister mag das Prozedere auch nicht immer beschleunigt haben, und das Eisenbahnbundesamt (EBA) mag steigende Anforderungen haben; nur: Den Fahrgastgästen reicht es. "Die Haltepunkte müssen endlich modernisiert werden; auf Luxusausführungen können wir dabei gerne verzichten", so Buhl. Wichtig ist nur eine Einstiegshöhe von 55 cm, damit die Haltepunkte von allen Fahrgästen diskrminierungsfrei und sicher genutzt werden können.

Die Situation an vielen Haltepunkten ist nicht nur unzumutbar, sondern oft genug ein großes Sicherheitsrisiko, wenn es bis zu einem knappen halben Meter Höhenunterschied zu überwinden gilt. Bei Neubauten sind hohe Ansprüche an Sicherheit, Barrierefreiheit etc. zu erfüllen; in Altfällen gilt Bestandsschutz, wie immer die Zustände sein mögen. Dass schon vor Jahren an allen Haltepunkten die Beleuchtung ausgetauscht werden musste, das wirkliche Problem der Bahnsteige selbst jedoch unbeanstandet blieb, ist so gesehen gardezu zynisch.

Kontakt:

Stefan Buhl, Vorsitzender PRO BAHN Baden-Württemberg, Tel. 0170/3077110, buhl@pro-bahn-bw.de

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letzte Aktualisierung: 05.08.2017