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Am 28.03.2013 haben die Deutsche Bahn und das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg ein neues Konzept für die Gäubahn ab dem Jahr 2018 vorgestellt. Dabei werden die bisherigen RE- und IC-Züge zu einem stündlichen Angebot zwischen Stuttgart und Zürich vereinheitlicht. Die Züge werden als ICs mit neuen Doppelstockwagen gefahren, können aber mit Nahverkehrsfahrausweisen genutzt werden. Ebenfalls mitgeteilt wurde, dass auch die IC-Linie Karlsruhe–Stuttgart–Nürnberg auf die Doppelstock-IC-Wagen umgestellt wird.
PRO BAHN Baden-Württemberg sieht hierin ein positives Signal und eine neue Chance für die Strecke.
Weitere Informationen sind hier zu finden.
Das Land bereitet derzeit die Meldungen von Schienenprojekten für den Bundesverkehrswegeplan vor. Dieser dient als Grundlage für die Verkehrsplanungen ab 2015. Die Bürgerinnen und Bürger können ihre Vorschläge bis zum 15.04.2013 beim Ministerium für Verkehr und Infrastruktur vorbringen.
Der Jahresbericht 2012 des Landesverbands Baden-Württemberg ist fertiggestellt und geht in den nächsten Tagen allen Mitgliedern per Post zu. Der Bericht ist auch hier zu finden.
Das Verkehrsministerium Baden-Württemberg hat seinen Qualitätsbericht über den Schienenpersonennahverkehr für das 2011 veröffentlicht.
Nach einigem Hin und Her bleibt das Kursbuch für Baden-Württemberg erhalten. Die aktuelle Ausgabe für 2013 mit vielen weiteren Informationen wie Freizeit- und Ausflugstipps gibt es im Buchhandel sowie da, wo es auch Fahrkarten gibt. Das Kursbuch lässt sich auch hier bestellen oder in der Onlinevariante ansehen.
Am 02.11.2012 hat der Bundesrat der Liberalisierung des Fernbusverkehrs zugestimmt. Durften Konzessionen für Fernbuslinien bislang nur erteilt werden, wenn kein entsprechendes Angebot auf der Schiene vorhanden bzw. möglich war, darf nun prinzipiell jedes Unternehmen fahren, wann und wie es dies für richtig hält. Fahrgastrechte oder eine Einbindung in den integralen Taktfahrplan sind nicht vorgesehen, ebenso wenig eine Maut. PRO BAHN Baden-Württemberg kritisiert, dass hier massive Wettbewerbsverzerrungen zulasten der Bahn vorliegen.
Überraschend hat Ministerpräsident Kretschmann am 06.11.2012 erstmals angedeutet, dass sich das Land möglicherweise grundsätzlich doch an Mehrkosten beteiligen könnte, die durch Planungsänderungen am Filderbahnhof entstehen. Gleich darauf hatte sich der Ministerpräsident mit einer Pressemitteilung aber gleich selbst dementiert. PRO BAHN Baden-Württemberg zeigte sich überrascht und verwies auf das von VCD, PRO BAHN und BUND entwickelte ‘ Smart-Link-Verkehrskonzept’ für die Fildern.
Die IHK Stuttgart hat in einer Studie den ÖPNV als einen der Hauptsubventionsempfänger benannt. PRO BAHN wies dies in einer Pressemitteilung als durchsichtigen Versuch einer Stimmungsmache gegen die Schiene zurück.
Für den Knoten Ulm fordert der unabhängige Fahrgastverband PRO BAHN Baden-Württemberg eine zukunftssichere Lösung statt der geplanten Schmalspurvariante. Die von der DB AG beabsichtige Planungsänderung, mit der unter anderem auf den 5. Bahnsteig verzichtet werden soll, stößt bei PRO BAHN auf scharfe Kritik. Weitere Informationen sind hier zu finden.
In einer Pressemitteilung fordert PRO BAHN Baden-Württemberg eine dauerhaft gesicherte Finanzierung des Öffentlichen Nahverkehrs. Die aktuellen Diskussionen um Abbestellungen im Nahverkehr oder die Blockade sinnvoller Erweiterungen wie zwischen Müllheim und Mulhouse belegen, wie nötig grundlegende politische Entscheidungen zu Gunsten der Schiene sind.
Der Landesverbandstag hat am 12.05.2012 eine Resolution zur Finanzierung des ÖPNV verabschiedet. Darin wird die Landesregierung aufgefordert, die LGVFG-Mittel (Landes-Gemeindesverkehrsfinanzierungsgesetz) um die entfallenden Mittel des bisherigen Bundes-GVFG zu erhöhen.
PRO BAHN Baden-Württemberg weist die Forderung der Straßenbauindustrie nach einem Ausbau der der Straßen zurück und fordert stattdessen Investitionen in das Schienennetz.